Fels Gemeinde Bingen



Herzlich willkommen zur täglichen Andacht der Fels Gemeinde in Bingen, gedacht zu Ihrer Ermutigung.
Ich heiße Ingeborg Barker und bin die Pastorin der Gemeinde.

In Zeiten von Umbruch verlieren wir die Stabilität des Gewohnten.
Wir alle haben ja einen täglichen Ablauf, mit dem wir unser Leben gestalten.
Wenn uns die Sicherheit der täglichen Abläufe wegbricht, macht das etwas mit uns.
Die Zeitungen thematisieren inzwischen wieder das Thema Toilettenpapier, das wohl wieder in einigen Geschäften knapp zu werden droht.
Ein Verwandter war gestern in einem Geschäft, wo es tatsächlich kein Toilettenpapier mehr gab.
Dasselbe gilt auch für Hygieneprodukte wie Seife o.ä. generell, lese ich.
Auch die Verkäufe für Hefe und Mehl ziehen wieder an.
Man mag es kaum glauben.

Es ist wohl eher die Furcht, zu kurz zu kommen, die dahinter steht, der sog. Lemming-Effekt, auch Mitläufer-Effekt genannt.
Gemäß dem Motto, vielleicht wissen die anderen etwas, was ich nicht weiß, und dann wird das Verhalten der anderen nachgeahmt.
Auch wenn wir – wie in diesem Fall – persönlich garkeine Hygiene-Produkte oder gewisse Lebensmittel brauchen, weil wir noch genug davon zu Hause haben.
Aber auch da ist Angst kein guter Ratgeber.

Der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi geschrieben, daß Gott ihnen – und damit auch uns – aus seinem großen Reichtum, den wir in Christus Jesus haben, alles geben wird, was wir zum Leben brauchen.
Wenn ich das glaube, dann darf mein Vertrauen in Ihn groß genug sein, um Ihm auch für meinen alltäglichen Bedarf zu vertrauen.
Im Gegenteil, ich muß nicht knausern, sondern darf und soll großzügig sein.

Im 37. Psalm, Vers 21 heißt es:

"Der Gewissenlose leiht sich Geld und zahlt es nicht zurück.
Doch wer Gott gehorcht, ist großzügig und schenkt gerne.


Aber der Bibel geht es nicht nur um materielle Dinge, sondern Großzügigkeit manifestiert sich auch auf andere Art und Weise.
Im 17. Kapitel des Buches der Sprüche, Vers 9 steht geschrieben:

"Großzügig zu sein gegenüber den Fehlern eines anderen hält die Liebe lebendig; das ständige Reden darüber trennt die besten Freunde."

Diese Art von Großzügigkeit ist immer ein Segen, ob in einer Familie oder einer Firma oder auch darüber hinaus.
Eine moderne Übersetzung sagt:

"Wer über die Verfehlungen anderer hinwegsieht, gewinnt ihre Liebe; wer alte Fehler immer wieder ausgräbt, zerstört jede Freundschaft."

Was wir von anderen erwarten, sollten wir selbst tun.
Denn was wir säen, ernten wir.
Der Volksmund sagt, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Woher diese Redewendung kommt, weiß man nicht, wahrscheinlich geht sie auf den Echo-Effekt in den Bergen zurück, aber wahr ist sie allemal.

Wir wollen beten:
Lieber Himmlischer Vater, wir danken Dir, daß Du selbst mit uns großzügig bist.
Du hast uns Deinen Sohn geschenkt und uns mit Ihm das Beste gegeben, was Du geben konntest.
Er hat uns den Weg zu Dir gebahnt durch Seinen Tod am Kreuz, damit wir in alle Ewigkeit bei Dir leben dürfen.
Dafür von Herzen Dank in Jesu Namen.

Amen.


GOTTESDIENST



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