Fels Gemeinde Bingen



Herzlich willkommen zur täglichen Andacht der Fels Gemeinde in Bingen, gedacht zu Ihrer Ermutigung.
Ich heiße Ingeborg Barker und bin die Pastorin der Gemeinde.

Wie schrieb der Gastautor einer Zeitung kürzlich: „Kinder wollen immer alles und sofort.
Aber Erwachsenwerden bedeutet u.a. den oft schmerzhaften Weg gehen zu müssen, daß das Leben kein Wunschkonzert ist und daß verzichten zur Grund-DNA der Existenz gehört.“

Nun – und da stimme ich dem Autor zu – daß es der „überwiegenden Mehrheit in unserer Gesellschaft schwerfällt, auf etwas zu verzichten.“
Und das ist „nicht erst seit der Corona-Pandemie sichtbar.“
Aber diese Krise hat ganz offensichtlich gezeigt, daß die unterschiedlichen Lebensumstände die Krise erträglich oder unerträglich machten.

Das Wort Verzicht hat für viele Leute einen unangenehmen Beigeschmack.
Wer verzichtet schon gerne auf etwas, besonders auf etwas, an das wir uns gewöhnt haben, ob es ein gewisses Einkommen ist, ein gewisses gesellschaftliches Umfeld, ein gewisses Ambiente in der Wohnung, es gibt vieles, von dem wir uns nicht vorstellen können oder wollen, daß wir darauf verzichten.
Ich glaube, es geht auch nur manchmal um materiellen Verzicht, manchmal ist dieser Verzicht immateriell.

Verzicht heißt meiner Meinung nach für einen gläubigen Menschen, nicht auf seinen eigenen Willen zu pochen, sondern sich Gottes Willen unterzuordnen.
Das mag dann durchaus darauf hinauslaufen, daß ich gewisse materielle Dinge aufgebe.
Es gibt eine Reihe von Missionaren z.B., deren Biographie gerade das enthält, materielle Güter aufgeben und sich in das Reich Gottes investieren, oft in Ländern, in denen die Lebensumstände nicht vergleichbar waren mit den Ländern, aus denen sie kamen.
Diese Menschen gibt es bis heute. Für sie gilt glaube ich die Bibelstelle aus dem 1. Timotheusbrief, Kapitel 4, Vers 8:

„Sich körperlich anzustrengen und Verzicht zu üben ist ganz gut und schön, aber auf Gott zu hören ist besser.
Denn damit werden wir dieses und das zukünftige Leben gewinnen.“


Für sie bedeutete Verzicht, Gottes Willen für ihr Leben zu tun; das bedeutete gleichzeitig bei vielen, Verzicht auf Reichtum, Ehre, Karriere, manchmal Verzicht auf Ehe und Familie.
Warum?
Um das zu tun, was Gott mit ihrem Leben vorhatte.

Wir wollen beten:
Lieber himmlischer Vater, wir danken Dir für alle Menschen, die um des Reiches Gottes willen bereit waren, auf vieles zu verzichten.
Du hast sie dafür gesegnet, daß ihnen Dein Reich wichtiger war als alles andere.
Sie sind ein Beispiel und Vorbild für viele geworden.
Wir danken Dir für ihr Leben und ihren Dienst. In Jesu Namen.
Amen.


GOTTESDIENST



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