Fels Gemeinde Bingen

Herzlich willkommen zur täglichen Andacht der Fels Gemeinde in Bingen, gedacht zu Ihrer Ermutigung.
Ich heiße Ingeborg Barker und bin die Pastorin der Gemeinde.

Je länger die Corona Krise andauert, desto mehr wird vielen Menschen, die sich vielleicht nie mit dem Bruttosozialprodukt dieses Landes, oder wie es erwirtschaftet wird, befaßt haben, klar – die wirtschaftlichen Konsequenzen werden auf Jahre hinaus ersichtlich sein – nicht nur in unserem Land, sondern in der ganzen Welt.
Kürzlich las ich, daß gesamte Geschäftsmodelle, die auf Mobilität beruhen, wie in den Firmen Uber und AirBnB, wegbrechen.
Zur Zeit reist niemand mehr, auf jeden Fall nicht zum Vergnügen.
Geflogen wird hauptsächlich, um die Bürger dieses Landes, die in allen Winkeln der Erde gestrandet sind, zurückzuholen.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann uns – auch nicht den Menschen in Regierungsverantwortung – das Ausmaß der ökonomischen Konsequenzen noch garnicht bewußt sein – wir sind ja noch mittendrin in der Krise.
Sicherlich werden auf Regierungsebene Überlegungen angestellt, Rechnungen aufgestellt, Hilfspakete geschnürt, damit der Fortbestand der Wirtschaft gewährleistet ist.
Das Hilfspaket der Bundesregierung ist das größte in der Geschichte der Bundesrepublik.
353,3 Mrd. Euro und Garantien für 819,78 Mrd. Euro.
Dazu kommen noch weitere Milliardensummen für verschiedene andere Unterstützungsmaßnahmen.
Das Hilfspaket, das der amerikanische Kongreß verabschiedet hat, beträgt 2.2. Trillionen Dollars.
Sicherlich werden die meisten erstmal überlegen müssen, wieviele Nullen denn eine Trillion hat.
Macht uns das Angst, haben wir dann Bedenken oder machen uns Sorgen. Sicherlich, es wäre fatal, wenn es anders wäre.
Aber im Grunde unseres Herzens wissen wir, alles Sorgen machen unsererseits hilft garnichts.

Mir fallen in dieser Zeit dann immer zwei Verheißungen in der Bibel ein: Zum einen, der Vers aus dem ersten Brief des Apostels Petrus:

„Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.“

Und der zweite Vers ist im Evangelium des Lukas im 12. Kapitel:

„Er wird euch jeden Tag alles Nötige geben, wenn das Reich Gottes für euch das Wichtigste ist.“

In der morgigen Andacht will ich noch einmal darauf eingehen.
Eines ist denke ich vielen Menschen bewußt geworden.
So autark, so autonom wie wir uns oft selbst sahen, sind wir garnicht.
Wir brauchen einander und wir brauchen Gott.

Wir wollen beten:
Lieber Himmlischer Vater, wir danken Dir, daß Du uns in so vielem so großzügig versorgt hast und wir das oft als selbstverständlich sahen.
Wir bitten Dich um Vergebung dafür, daß wir vergessen haben, daß Du der Geber aller guten Gaben bist.
Diese Zeit lehrt uns, auf Dich zu schauen, Dir unsere Bedürfnisse vorzulegen und Dich um Hilfe in aller Not zu bitten.
Du bist der Schöpfer von Himmel und Erde, Du hast uns geschaffen, und wir danken Dir für das Leben, das Du uns geschenkt hast.
In Jesu Namen.
Amen.


GOTTESDIENST



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