Fels Gemeinde Bingen




Herzlich willkommen zur täglichen Andacht der Fels Gemeinde in Bingen, gedacht zu Ihrer Ermutigung.
Ich heiße Ingeborg Barker und bin die Pastorin der Gemeinde.

Kürzlich erlebten wir als Familie die Einschulung meines mittleren Enkels.
Für Kinder ein Meilenstein, ein Schulkind zu sein.
Aber das ist es auch für die Eltern und die gesamte Großfamilie.
Man sagt ja gemeinhin, daß man am Älterwerden der Kinder sieht, wie die Zeit vergeht.
Aber das sieht man auch am Älterwerden der Enkel.
Gestern waren alle drei noch Babys, Kleinkinder, man konnte mit ihnen noch nicht soviel anfangen.
Aber jetzt, wenn sie zu Besuch sind, dann können sie Kartenspiele, Schach, usw.
Sie kennen mehr Spiele als ich und ich muß sie manchmal enttäuschen, wenn ich ein Spiel nicht kann.
Aber sie nehmen auch den Garten in Beschlag, klettern auf den Süßkirschenbaum, der sich dafür wunderbar hergibt durch sein Astwerk, bauen ein Lager, usw.

Es ist der Wunsch von Eltern und Großeltern, daß ihre Kinder und Enkelkinder reifen, zunehmen an Wissen und Können, an Gottvertrauen, daß sie stark werden in jeglicher Hinsicht, gerüstet für was auch immer die Zukunft bringt.
Unserem himmlischen Vater geht es genauso, Er möchte auch, daß wir wachsen und zunehmen an Glauben, an Liebe, an Vertrauen in Ihn.

Im Hebräerbrief spricht der unbekannte Schreiber die Notwendigkeit, im Glauben zu wachsen, an:

“Ihr seid nun schon so lange Christen und solltet eigentlich andere lehren.
Stattdessen braucht ihr jemanden, der euch noch einmal die Grundlagen von Gottes Wort beibringt.
Ihr seid wie Säuglinge, die nur Milch trinken, aber keine feste Nahrung essen können.
Ein Mensch aber, der sich von Milch ernährt, ist im Leben noch nicht sehr weit fortgeschritten und versteht nicht viel davon, was es heißt, das Richtige nach Gottes Wort zu tun.
Feste Nahrung dagegen ist für die Menschen, die erwachsen und reif sind, die aufgrund ihrer Erfahrung gelernt haben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.“


Ziemlich krasse Worte, aber offensichtlich sprach er von Menschen, deren Glaubensweg und Gottesbeziehung er persönlich kannte.
Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, ob es uns möglich ist, auch ohne Veranstaltungen oder Gemeinschaft auszukommen.
Sicherlich fanden oder finden viele das schwierig, denn es hat auch gezeigt, daß für eine Reihe von Menschen es sich inzwischen erübrigt hat, Gottesdienste zu besuchen.
Sie fühlen sich wohl, haben sich eingerichtet im neuen normal.
Ich muß mich nicht anziehen, ich kann auch im Schlafanzug einer Predigt zuhören.

Aber es ist auch im Hebräerbrief, wo wir gemahnt werden:

„Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!“

Gerade im Zusammensein erfahren wir Ermutigung, Stärkung, auch Mahnung, wir beten füreinander.
Es ist gut zu wissen, nicht alleine zu sein, besonders in diesen Zeiten.
Wir alle wissen um oder haben gelesen von der Einsamkeit, die für soviele Menschen im Lockdown sehr schwierig zu ertragen war.
Deshalb ist es wichtig, daß wir zusammenrücken und für einander da sind.

Wir wollen beten:
Lieber Vater im Himmel, wir danken Dir für Menschen, die mit uns gehen auf unserem Lebensweg, auf unserem Glaubensweg.
Wir bitten Dich um Deinem Schutz auf unseren Beziehungen und bitten Dich darum, daß Menschen, die einsam sind, Hilfe finden, daß sich andere ihnen zuwenden.
In Jesu Namen.
Amen


GOTTESDIENST



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